Hallo ihr Lieben,
nun kommt doch langsam aber sicher ein wenig Struktur in mein kommendes Jahr!!!
Hab die Zusage bekommen mein Projektstudium in einem Mikrofinanzprojekt in Burkina zu machen. Vielleicht erinnern sich manche von euch noch dunkelst, dass kurz bevor ich 2009 nach Burkina bin, dort die Hauptstadt überflutet war und tausende Menschen ihr Hab und Gut verloren haben... Das Projekt, in dem ich mein Praktikum machen werde, hat unter anderem 40 von der Flut betroffenen Witwen einen Mikrokredit gegeben, um sie beim Bau eines neuen Hauses in einem neu entstehenden Stadtviertel in Ouagadougou zu unterstützen. Ich hatte bereits die vergangenen Male in Burkina überlegt, dieses Viertel zu besuchen... von daher, solls jetzt wohl so sein. =)
Nun meine Pläne für das kommende Jahr nochmal ein wenig geordneter:
Mein Theoriesemester hier wird bis Anfang Mai gehen.
Dann plane ich mit Eva, Maggi und vielleicht noch ein paar andere Freunden ins Okavango- Delta und zu den Victoria Falls reisen... von dort aus werden wir dann vermutlich eine Tour durch Simbabwe machen und dann mit dem Zug von Sambia nach Tansania fahren... (Ich muss mir ja schließlich mal Maggis Heimat anschauen - Sansibar und so ; ))
Von dort aus möcht ich dann irgendwie über Malawi/Mosambik wieder nach Südafrika und dann zurück nach Good old Germany...
Wenn das alles so klappt, wäre ich Anfang Juni zurück, weil zwei liebe Menschen meinen, da heiraten zu müssen ; )
Dann werde ich bis Ende Juli in Deutschland sein und versuchen möglichst viel Zeit mit meinen Family and Friends zu verbringen und ein wenig auf den neusten Stand zu kommen....
bis es dann zu 2.Teil der Afrikazeit weitergeht:
Die fängt Ende Juli erstmal mit 2 Monaten in Burkina an, wo ich das Praktikum mach und auch hoffentlich alle meine Freunde besuchen kann.
Anschließend werd ich dann mit meinem Dad über (Ghana), die Elfenbeinküste nach Guinea reisen, wo ich bis Anfang April mein Praxissemester in einem Projekt mit Getreidebanken machen werde...
Mit anderen Worten: Das kommende Jahr wird spannend werden!
Ganz liebe Grüße aus dem heute verregneten Botswana,
Sarah
Donnerstag, 15. März 2012
Montag, 12. März 2012
Hallo ihr Lieben,
hier mal kurz die aktuellsten News...
die letzte Woche war ein wenig busy hier mit einem Test, Hausarbeiten, etc. - das habe ich jetzt zum Glück erstmal (hoffentlich gut) hinter mich gebracht ; )
Im Fussball gibts auch mal wieder was neues: unsere Coaches wurden einfach mal vom Management gefeuert. Warum, weiß irgendwie keiner so genau, aber ich denke langsam, dass ich das Fussballspielen nnun bald stecken werde. Das ist einfach zuviel unnötiges Rumgewarte und Unklarheiten und so richtig zu Fussballspielen kommt man dabei leider nicht.
Außerdem musste ich mal wieder mit Erschrecken feststellen, wie schnell die Zeit vergeht und wie wenig ich eigentlich in der Zeit, in der ich schon hierbin von Gabs und der Umgebung gesehen habe... und auch da sind die Trainingszeiten irgendwie nicht so förderlich...
Naja, am Wochenende haben wir es auf jeden Fall schonmal geschafft endlich mal tanzen zu gehen. und nach anfänglicher Unmotiviertheit angesichts des Pulks von weißen Menschen, war das dann auch echt ne gute Zeit.
ok, soweit mal... jetzt gehts auf zur nächsten class... Human Resource Development...
ganz liebe Grüße,
Sarah
hier mal kurz die aktuellsten News...
die letzte Woche war ein wenig busy hier mit einem Test, Hausarbeiten, etc. - das habe ich jetzt zum Glück erstmal (hoffentlich gut) hinter mich gebracht ; )
Im Fussball gibts auch mal wieder was neues: unsere Coaches wurden einfach mal vom Management gefeuert. Warum, weiß irgendwie keiner so genau, aber ich denke langsam, dass ich das Fussballspielen nnun bald stecken werde. Das ist einfach zuviel unnötiges Rumgewarte und Unklarheiten und so richtig zu Fussballspielen kommt man dabei leider nicht.
Außerdem musste ich mal wieder mit Erschrecken feststellen, wie schnell die Zeit vergeht und wie wenig ich eigentlich in der Zeit, in der ich schon hierbin von Gabs und der Umgebung gesehen habe... und auch da sind die Trainingszeiten irgendwie nicht so förderlich...
Naja, am Wochenende haben wir es auf jeden Fall schonmal geschafft endlich mal tanzen zu gehen. und nach anfänglicher Unmotiviertheit angesichts des Pulks von weißen Menschen, war das dann auch echt ne gute Zeit.
ok, soweit mal... jetzt gehts auf zur nächsten class... Human Resource Development...
ganz liebe Grüße,
Sarah
Montag, 5. März 2012
Simbabwe!
Eine Woche Simbabwe mit 250 anderen Studenten der UB- das war echt ne coole und erlebnisreiche Zeit.
Los gings am Samstag Abend mit einem Bustrip über Nacht. Nach 14 Stunden Fahrt, zwei Stunden an der Grenze zu Simbabwe und mehr oder weniger ausgeruht, kamen wir in unserem groß angekündigten Hotel an. Das hat sich dann aber als eher weniger Hotellike erwiesen, war relativ dreckig und die sanitären Einrichtungen bestanden ungefähr aus zwei Klos und einer Dusche für den kompletten Gang...naja, ich finde ja, man hätte es aushalten können, war ja schließlich ein von der Uni bezahlter Trip. Was will an da erwarten?! Unsere Botswaner-Leute haben das jedoch ein wenig anders gesehen und waren ziemlich am Meckern. Also wurden die nächsten 1,5 Tage damit verbracht, andere Hotels für uns alle zu suchen. Nicht das wir dann nicht in einem schönen Hotel gewesen wären, leider konnten wir deshalb aber auch nicht auf unseren versprochenen Trip zu irgendwelchen Felszeichnungen gehen und Sport gemacht haben wir erstmal auch nicht. Naja, Simbabwe ist halt nicht Botswana, das haben unsere Freunde nun vielleicht auch verstanden...
Naja, fussballtechnisch hatten wir dann zumindest 2 Spiele, die wir auch gewonnen haben - wie die meisten anderen Teams aus Botswana auch. Wir haben alle T-Shirts bekommen von unserer Uni und das war echt cool, da voll dazu zu gehören. Und wenn die Leute gefragt haben, wo ich herko, hab ich immer nur Botswana gesagt...und die meisten sind glaub davon ausgegangen, dass ich ganz hier wohne ;)
Was wir sonst so in Simbabwe gemacht haben? Naja, morgens hatten wir immer um 5.30 Training - richtig, das ist eindeutig zu früh, aber was will man machen. Wir sind da immer ein paar Runden um den Block gerannt und haben dann in einem Hinterhof noch Dehnübungen gemacht, Pässe gespielt,... und einen morgen waren wir im Fitnessstudie, also mehr so Aerobiklike- der gute Trainer hat uns echt fertig gemacht. Wir hatten alle übelsten Muskelkater in den Oberschenkeln, obwohl wir eigentlich nur 15Min dort waren.
Tagsüber hab ich meistens mit der anderen Weißen die Stadt erkundet und versucht mit irgendwie zu beschäftigen, weil unsere Teamkolleginnen leider bevorzugt haben zu schlafen oder schlechte Soaps im Fernseh zu schauen. Die Stadt Bulawayo, die 2.größte in Simbabwe war vor einigen Jahre sicherlich noch richtig schön. Es gibt große Parks, schöne Häuser, eines der besten Museen in Simbabwe- nur ist alles schon seit Jahren nicht mehr renoviert und gepflegt worden und deshalb ziemlich heruntergekommen. Das ist echt schade, was so eine politische Krise aus einem Land macht. Aber: die Simbabwer versuchen aus allem das beste zu machen. Ein Student meinte: seit wir den Dollar eingeführt haben, läuft alles besser und ich hab genug Geld mir einen Saft zu kaufen- also warum sollte ich mich beschweren.
Die Abende waren auch immer echt interessant. Wie es so ist bei Studententrips waren einige ganz schön am Party machen,... naja, so ziemlich alle außer Team eigentlich. Deshalb hatten wir uns dann mal bei den Badminton-Leuten eingeladen und waren einen Abend auch mit ner Botswanerin und ein paar Simbabwern unterwegs- was im Nachhinein betrachtet sicherlich keine so gute Idee war, aber wir sind ja bewahrt wieder zurück =) Der Abschlussabend war auch ein wenig witzig. Der wurde als Cocktail-Abend bezeichnet. Sprich Musik, Tanzen, Alkohol... und wir als zwei weiße Mädels kamen uns vor wie auf nem Fotoshooting und waren damit beschäftigt uns den ein oder anderen Typen vom Hals zu halten. Das war ein wenig anstrengend und von daher war es vermutlich auch nicht schlecht, das uns unsere Coach nahegelegt bzw. eher verboten haben, zur anschließenden Afterparty zu gehen.. aus Sicherheitsgründen. wie auch immer, der Schlaf hat uns sicherlich dann auch nicht geschadet.
Am Fr sind wir dann wieder nach Botswana zurückgefahren - schade eigentlich, hatte mich gerade so ein wenigf eingelebt ; )
Heute ging dann der Unialltag wieder los bzw. eigentlich hab ich das ganze Wochenende eine Hausarbeit geschrieben und ein Test und die nächste Hausarbeit warten schon... ; ) Hier wird halt doch studiert...
Also denn,
ganz liebe Grüße nach Deutschland!
Sarah
Los gings am Samstag Abend mit einem Bustrip über Nacht. Nach 14 Stunden Fahrt, zwei Stunden an der Grenze zu Simbabwe und mehr oder weniger ausgeruht, kamen wir in unserem groß angekündigten Hotel an. Das hat sich dann aber als eher weniger Hotellike erwiesen, war relativ dreckig und die sanitären Einrichtungen bestanden ungefähr aus zwei Klos und einer Dusche für den kompletten Gang...naja, ich finde ja, man hätte es aushalten können, war ja schließlich ein von der Uni bezahlter Trip. Was will an da erwarten?! Unsere Botswaner-Leute haben das jedoch ein wenig anders gesehen und waren ziemlich am Meckern. Also wurden die nächsten 1,5 Tage damit verbracht, andere Hotels für uns alle zu suchen. Nicht das wir dann nicht in einem schönen Hotel gewesen wären, leider konnten wir deshalb aber auch nicht auf unseren versprochenen Trip zu irgendwelchen Felszeichnungen gehen und Sport gemacht haben wir erstmal auch nicht. Naja, Simbabwe ist halt nicht Botswana, das haben unsere Freunde nun vielleicht auch verstanden...
Naja, fussballtechnisch hatten wir dann zumindest 2 Spiele, die wir auch gewonnen haben - wie die meisten anderen Teams aus Botswana auch. Wir haben alle T-Shirts bekommen von unserer Uni und das war echt cool, da voll dazu zu gehören. Und wenn die Leute gefragt haben, wo ich herko, hab ich immer nur Botswana gesagt...und die meisten sind glaub davon ausgegangen, dass ich ganz hier wohne ;)
Was wir sonst so in Simbabwe gemacht haben? Naja, morgens hatten wir immer um 5.30 Training - richtig, das ist eindeutig zu früh, aber was will man machen. Wir sind da immer ein paar Runden um den Block gerannt und haben dann in einem Hinterhof noch Dehnübungen gemacht, Pässe gespielt,... und einen morgen waren wir im Fitnessstudie, also mehr so Aerobiklike- der gute Trainer hat uns echt fertig gemacht. Wir hatten alle übelsten Muskelkater in den Oberschenkeln, obwohl wir eigentlich nur 15Min dort waren.
Tagsüber hab ich meistens mit der anderen Weißen die Stadt erkundet und versucht mit irgendwie zu beschäftigen, weil unsere Teamkolleginnen leider bevorzugt haben zu schlafen oder schlechte Soaps im Fernseh zu schauen. Die Stadt Bulawayo, die 2.größte in Simbabwe war vor einigen Jahre sicherlich noch richtig schön. Es gibt große Parks, schöne Häuser, eines der besten Museen in Simbabwe- nur ist alles schon seit Jahren nicht mehr renoviert und gepflegt worden und deshalb ziemlich heruntergekommen. Das ist echt schade, was so eine politische Krise aus einem Land macht. Aber: die Simbabwer versuchen aus allem das beste zu machen. Ein Student meinte: seit wir den Dollar eingeführt haben, läuft alles besser und ich hab genug Geld mir einen Saft zu kaufen- also warum sollte ich mich beschweren.
Die Abende waren auch immer echt interessant. Wie es so ist bei Studententrips waren einige ganz schön am Party machen,... naja, so ziemlich alle außer Team eigentlich. Deshalb hatten wir uns dann mal bei den Badminton-Leuten eingeladen und waren einen Abend auch mit ner Botswanerin und ein paar Simbabwern unterwegs- was im Nachhinein betrachtet sicherlich keine so gute Idee war, aber wir sind ja bewahrt wieder zurück =) Der Abschlussabend war auch ein wenig witzig. Der wurde als Cocktail-Abend bezeichnet. Sprich Musik, Tanzen, Alkohol... und wir als zwei weiße Mädels kamen uns vor wie auf nem Fotoshooting und waren damit beschäftigt uns den ein oder anderen Typen vom Hals zu halten. Das war ein wenig anstrengend und von daher war es vermutlich auch nicht schlecht, das uns unsere Coach nahegelegt bzw. eher verboten haben, zur anschließenden Afterparty zu gehen.. aus Sicherheitsgründen. wie auch immer, der Schlaf hat uns sicherlich dann auch nicht geschadet.
Am Fr sind wir dann wieder nach Botswana zurückgefahren - schade eigentlich, hatte mich gerade so ein wenigf eingelebt ; )
Heute ging dann der Unialltag wieder los bzw. eigentlich hab ich das ganze Wochenende eine Hausarbeit geschrieben und ein Test und die nächste Hausarbeit warten schon... ; ) Hier wird halt doch studiert...
Also denn,
ganz liebe Grüße nach Deutschland!
Sarah
Samstag, 25. Februar 2012
...und hiermit meld ich mich auch jetzt erstal ab für die nächste Woche. heute abend gehts los nach Simbabwe und am Freitag dann wieder.
Der Trip ist von den Sportmannschaften der Uni aus. Alle verschiedenen Sportteams- von Fussball, Volleyball, Rugby über Tennis und Netball- werden gemeinsam nach Simbabwe fahren und dort gegen die anderen Unis antreten ...wir werden mit 250 Leuten in 4 Bussen losfahrn und dort morgen früh dann an der Grenze ankommen. In Simbabwe sind wir dann in 2 Hotels untergebracht- eins für die Mädels und ein für die Jungs - damit ja alle brav sind und so... Ansonsten bekommen wir auch die Verpflegung komplett gestellt und werden auch ein paar Ausflüge in die Gegend machen, weil unsere Spiele immer erst abends sein werden... und das beste: Die kompletten Kosten übernimmt die UB... da weiß man dann auch, wie die Studiengebühren verwendet werden ; )
Ich freu mich auf alle Fälle auf den Trip. Vor allem auch darauf die anderen StudentInnen mal besser kennenzulernen. Und ich bin gespannt, welches Afrika mich da in Simbabwe erwartet.
ansonsten: das Studium wird langsam ein wenig stressig. Ich hab zwei Hausarbeiten zu schreiben und dann noch einen Test, wenn ich wieder zurück bin... und dann verbring ich eigentlich den ganzen Tag bei irgendwelchen Gruppentreffen, die meistens eher weniger als mehr sinnvoll sind. Aber so ist das halt...
Also denn, ich wünsch euch ein wunderschönes Wochenende und eine gesegnete kommende Woche!
ganz liebe Grüße,
Sarah
Der Trip ist von den Sportmannschaften der Uni aus. Alle verschiedenen Sportteams- von Fussball, Volleyball, Rugby über Tennis und Netball- werden gemeinsam nach Simbabwe fahren und dort gegen die anderen Unis antreten ...wir werden mit 250 Leuten in 4 Bussen losfahrn und dort morgen früh dann an der Grenze ankommen. In Simbabwe sind wir dann in 2 Hotels untergebracht- eins für die Mädels und ein für die Jungs - damit ja alle brav sind und so... Ansonsten bekommen wir auch die Verpflegung komplett gestellt und werden auch ein paar Ausflüge in die Gegend machen, weil unsere Spiele immer erst abends sein werden... und das beste: Die kompletten Kosten übernimmt die UB... da weiß man dann auch, wie die Studiengebühren verwendet werden ; )
Ich freu mich auf alle Fälle auf den Trip. Vor allem auch darauf die anderen StudentInnen mal besser kennenzulernen. Und ich bin gespannt, welches Afrika mich da in Simbabwe erwartet.
ansonsten: das Studium wird langsam ein wenig stressig. Ich hab zwei Hausarbeiten zu schreiben und dann noch einen Test, wenn ich wieder zurück bin... und dann verbring ich eigentlich den ganzen Tag bei irgendwelchen Gruppentreffen, die meistens eher weniger als mehr sinnvoll sind. Aber so ist das halt...
Also denn, ich wünsch euch ein wunderschönes Wochenende und eine gesegnete kommende Woche!
ganz liebe Grüße,
Sarah
Dienstag, 7. Februar 2012
der Alltag kehrt ein...
Hallo ihr Lieben,
das ist echt heftig, wie schnell die Zeit vergeht. Die Wochen vergehen einfach wie im Flug...
Wir sind hier inzwischen kräftigst am Studieren und unser Alltag sind dann meistens ungefähr so aus:
6.00 Aufstehen
Frühstücken (mit lecker Kaffee ; ))
7.30 auf zur Uni
8.00 1.Lesson: African Traditional Religion(s)
9.00 Gruppentreffen, Research, Bib, ...
12.00 2.Lesson: Community Work Practice oder Social Work and Mental Health
13.00 Lunch
Lernen, Chillen, Schlafen, ...
15.00 3.Lesson: Human Resource Development oder Fieldwork Practice, Culture and Social Work
16.30 Fussball-Training
20.00 Heimfahren, Lernen, Besuch bekommen, ... und irgendwann schlafen ; )
Wie ihr vielleicht gemerkt habt: Viel zu Hause sind wir nicht und daran muss ich mich ehrlich gesagt noch ein wenig gewöhnen. Aber die Zeit zu Hause ist dann immer umso schöner. Manchmal kommen uns Freunde besuchen oder wir sitzen vor unserem Haus und genießen die Stille, unterhalten uns mit unseren Frauen, ...
Gestern hab ich eine nette SMS bekommen: ich hab euch was zum Essen in den Kühlschrank gestellt.
Das haben wir dann noch zu nächtlichster Stunde genossen: ein traditionelles Gericht mit einer Art von Reis (?), Bohnen, Gemüse, ... Das wird glaub mein Lieblingsessen hier! Es ist doch schön ein wenig "Familienfeeling" hier zu haben =)
Ganz liebe und sonnigste (!!!!) Grüße nach Deutschland!
Sarah
P.S. Falls irgendjemand noch ein alternatives Urlaubsziel braucht: Ihr seid herzlichst willkommen hier! =)
das ist echt heftig, wie schnell die Zeit vergeht. Die Wochen vergehen einfach wie im Flug...
Wir sind hier inzwischen kräftigst am Studieren und unser Alltag sind dann meistens ungefähr so aus:
6.00 Aufstehen
Frühstücken (mit lecker Kaffee ; ))
7.30 auf zur Uni
8.00 1.Lesson: African Traditional Religion(s)
9.00 Gruppentreffen, Research, Bib, ...
12.00 2.Lesson: Community Work Practice oder Social Work and Mental Health
13.00 Lunch
Lernen, Chillen, Schlafen, ...
15.00 3.Lesson: Human Resource Development oder Fieldwork Practice, Culture and Social Work
16.30 Fussball-Training
20.00 Heimfahren, Lernen, Besuch bekommen, ... und irgendwann schlafen ; )
Wie ihr vielleicht gemerkt habt: Viel zu Hause sind wir nicht und daran muss ich mich ehrlich gesagt noch ein wenig gewöhnen. Aber die Zeit zu Hause ist dann immer umso schöner. Manchmal kommen uns Freunde besuchen oder wir sitzen vor unserem Haus und genießen die Stille, unterhalten uns mit unseren Frauen, ...
Gestern hab ich eine nette SMS bekommen: ich hab euch was zum Essen in den Kühlschrank gestellt.
Das haben wir dann noch zu nächtlichster Stunde genossen: ein traditionelles Gericht mit einer Art von Reis (?), Bohnen, Gemüse, ... Das wird glaub mein Lieblingsessen hier! Es ist doch schön ein wenig "Familienfeeling" hier zu haben =)
Ganz liebe und sonnigste (!!!!) Grüße nach Deutschland!
Sarah
P.S. Falls irgendjemand noch ein alternatives Urlaubsziel braucht: Ihr seid herzlichst willkommen hier! =)
Mittwoch, 1. Februar 2012
back to school
Hallo ihr Lieben,
nach einem schönen verlängerten Wochenende ging diese Woche der Unialltag weiter bzw. los. Das ist schon ein wenig bitter, wenn man bedenkt, dass unsere lieben FreundInnen in Deutschland nun Semesterferien haben. Aber dafür frieren wir jetzt auch nicht im Schnee, sondern bräunen uns gemütlich in der Sonne ; )
Das Wochenende war wieder sehr schön. Wir sind spontan in einen Nationalpark in Südafrika gefahren und haben dort jede Menge Tiere gesehen - unter anderem 9 Nashörner =) Während wir ehrgeizig versucht haben, möglichst viele Tierarten zu spotten, hatten sich ein paar Affen ein anderes Spiel ausgedacht: Zelt-Springen. Das Ergebnis: einige kaputte Zeltstangen, aber sonst keine größeren Verluste.
Am Samstag Abend haben wir dann bei einem Freund Fussball geschaut. Das Spiel war unterirdisch, aber ich habe jemand gefunden, der genauso kletterbegeistert ist, wie ich =) Südafrika, wir kommen!
Am Sonntag sind wir dann in eine internationale Kirche gegangen. Es sind mehr als 38 Nationen vertreten, überwiegend AfrikanerInnen und der Gottesdienst war richtig schön! Ebenso das anschließende Chillen bei unseren Freunden. Die sind nämlich bei ner deutschen Missionarsfamilie untergebracht und die wiederum haben zufälligerweise einen Pool ; )
Soweit für heute, jetzt wird was für die Uni geschafft! =)
ganz liebe Grüße,
Sarah
nach einem schönen verlängerten Wochenende ging diese Woche der Unialltag weiter bzw. los. Das ist schon ein wenig bitter, wenn man bedenkt, dass unsere lieben FreundInnen in Deutschland nun Semesterferien haben. Aber dafür frieren wir jetzt auch nicht im Schnee, sondern bräunen uns gemütlich in der Sonne ; )
Das Wochenende war wieder sehr schön. Wir sind spontan in einen Nationalpark in Südafrika gefahren und haben dort jede Menge Tiere gesehen - unter anderem 9 Nashörner =) Während wir ehrgeizig versucht haben, möglichst viele Tierarten zu spotten, hatten sich ein paar Affen ein anderes Spiel ausgedacht: Zelt-Springen. Das Ergebnis: einige kaputte Zeltstangen, aber sonst keine größeren Verluste.
Am Samstag Abend haben wir dann bei einem Freund Fussball geschaut. Das Spiel war unterirdisch, aber ich habe jemand gefunden, der genauso kletterbegeistert ist, wie ich =) Südafrika, wir kommen!
Am Sonntag sind wir dann in eine internationale Kirche gegangen. Es sind mehr als 38 Nationen vertreten, überwiegend AfrikanerInnen und der Gottesdienst war richtig schön! Ebenso das anschließende Chillen bei unseren Freunden. Die sind nämlich bei ner deutschen Missionarsfamilie untergebracht und die wiederum haben zufälligerweise einen Pool ; )
Soweit für heute, jetzt wird was für die Uni geschafft! =)
ganz liebe Grüße,
Sarah
Dienstag, 24. Januar 2012
Kalahari, Streiks, ...
Hallo ihr Lieben,
ganz spontan bin ich am Wochenende mit einigen anderen Deutschen und zwei Botswanern in die Kalahari gefahren. Das war echt eine gute Entscheidung und ich habe einiges vom Land sehen können.
Am Freitag haben wir uns mit zwei Autos auf den Weg in den Norden gemacht. Nach 4 Stunden Fahrt vorbei an kleineren Dörfern - und da waren sie auch wieder: die Tiere, die die Straße kreuzen, die Rundhütten, vereinzelnete Eselskarren, sprich: Afrika!- kamen wir dann auf die Sandpiste, wo dann zum ersten Mal auch unser Auto ein wenig gestreikt hat. Zum Glück waren wir mit einigen Jungs unterwegs, die alle technischen Problemchen schnell in den Griff bekommen haben.
Die erste Nacht haben wir dann in Zelten kurz vor dem Nationalpark verbracht. Und das war so richtig back to nature. Erstmal Feuerholz sammeln, über dem Feuer kochen und alle paar Minuten mal mit der Taschenlampe um sich leuchten, ob den auch keine leuchtenden Katzenaugen zu sehen sind und den fantastischen Sternenhimmel genießen.
Am nächsten Morgen sind wir dann in den Park gefahren und haben eigentlich den ganzen Tag versucht Tiere zu sehen. Das war bei den Büschen und Gräsern gar nicht so einfach. Aber neben Springböcken und anderen Antilopenarten, verschiedenen Vogelarten und einer Art Erdmännchen haben wir auch Giraffen gesehen. Voll schön! Nur die Löwen haben sich leider etwas bedeckt gehalten =(
(für alle, die das wie ich bisher nicht wussten: das Wort "desert" im englischen ist nicht mit der Sandwüste Deutschen gleich zu setzen, sondern eher als "Trockensavanne" anzusehen, sprich: trocken, aber vereinzelt Büsche und Dornen, teilweise auch Gräser ; ))
Die zweite Nacht haben wir dann auf nem Camp im Park verbracht und glaub ich mein bisher leckerstes Essen über offenem Feuer gekocht... Mein absolutes Highlight dieses Trips: Ich bin Jeep gefahren!!! Und jetzt versteh ich auch, warum es alle Männer lieben auf em Sand zu fahren ;) Aber sorry guys: ihr müsst euch das Lenkrad jetzt noch mit mir teilen ;)
Ansonsten:
Irgendwie scheine ich StudentInnen-Streiks magisch anzuziehen. Hier an der Uni haben die StudentInnen nun auch angefangen zu streiken bzw. stehen kurz davor. Das letzte Mal war das leider mit ziemlicher Randale verbunden. Das ein oder andere Gebet kann da sicherlich nicht schaden =)
Soweit mal für heute,
jetzt wird African Cup geguckt: Botswana-Ghana
Ganz liebe Grüße,
Sarah
ganz spontan bin ich am Wochenende mit einigen anderen Deutschen und zwei Botswanern in die Kalahari gefahren. Das war echt eine gute Entscheidung und ich habe einiges vom Land sehen können.
Am Freitag haben wir uns mit zwei Autos auf den Weg in den Norden gemacht. Nach 4 Stunden Fahrt vorbei an kleineren Dörfern - und da waren sie auch wieder: die Tiere, die die Straße kreuzen, die Rundhütten, vereinzelnete Eselskarren, sprich: Afrika!- kamen wir dann auf die Sandpiste, wo dann zum ersten Mal auch unser Auto ein wenig gestreikt hat. Zum Glück waren wir mit einigen Jungs unterwegs, die alle technischen Problemchen schnell in den Griff bekommen haben.
Die erste Nacht haben wir dann in Zelten kurz vor dem Nationalpark verbracht. Und das war so richtig back to nature. Erstmal Feuerholz sammeln, über dem Feuer kochen und alle paar Minuten mal mit der Taschenlampe um sich leuchten, ob den auch keine leuchtenden Katzenaugen zu sehen sind und den fantastischen Sternenhimmel genießen.
Am nächsten Morgen sind wir dann in den Park gefahren und haben eigentlich den ganzen Tag versucht Tiere zu sehen. Das war bei den Büschen und Gräsern gar nicht so einfach. Aber neben Springböcken und anderen Antilopenarten, verschiedenen Vogelarten und einer Art Erdmännchen haben wir auch Giraffen gesehen. Voll schön! Nur die Löwen haben sich leider etwas bedeckt gehalten =(
(für alle, die das wie ich bisher nicht wussten: das Wort "desert" im englischen ist nicht mit der Sandwüste Deutschen gleich zu setzen, sondern eher als "Trockensavanne" anzusehen, sprich: trocken, aber vereinzelt Büsche und Dornen, teilweise auch Gräser ; ))
Die zweite Nacht haben wir dann auf nem Camp im Park verbracht und glaub ich mein bisher leckerstes Essen über offenem Feuer gekocht... Mein absolutes Highlight dieses Trips: Ich bin Jeep gefahren!!! Und jetzt versteh ich auch, warum es alle Männer lieben auf em Sand zu fahren ;) Aber sorry guys: ihr müsst euch das Lenkrad jetzt noch mit mir teilen ;)
Ansonsten:
Irgendwie scheine ich StudentInnen-Streiks magisch anzuziehen. Hier an der Uni haben die StudentInnen nun auch angefangen zu streiken bzw. stehen kurz davor. Das letzte Mal war das leider mit ziemlicher Randale verbunden. Das ein oder andere Gebet kann da sicherlich nicht schaden =)
Soweit mal für heute,
jetzt wird African Cup geguckt: Botswana-Ghana
Ganz liebe Grüße,
Sarah
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